Was wird aus dem Pinel-Gesetz im Jahr 2020?

2015 eingeführt, ermöglicht das Pinel, das Investitionen in Neubauten mit Steuervergünstigungen verbindet, eine Antwort auf die Hoffnung der Regierung, dass Denormandie, ein Mechanismus für Bestandsimmobilien, denselben Weg einschlagen wird. Die steuerfreie Immobilieninvestition ermöglicht die Entwicklung eines Angebots an preisgünstigem Wohnraum. (Illustration) LP/Olivier Boitet von Odile Plichon (@oplichon) 23. Mai 2019 um 06:02, geändert am 23. Mai 2019 um 10:18. Jedes Jahr, wenn ihre Kunden ihre Steuererklärung einreichen, fragt sich Emmanuelle Gohin, Vermögensberaterin in Paris, warum es keinen Ansturm mehr auf das Pinel gibt. Für sie ist es sicherlich so: Dieses Regime, das erhebliche Steuervergünstigungen für Privatpersonen bietet, die in Neubauten investieren, ist ein Goldgeschäft!

Nach Perissol (1996), Besson (1999), Robien (2003), Scellier (2008) und anderen hat Pinel seit 2015 über steuerfreie Mietinvestitionen entschieden. Mit seiner Einführung verfolgte die Regierung ein doppeltes Ziel. Erstens die Unterstützung des Wohnungsbaus: „Auf dem Höhepunkt seines Erfolgs, 2017, erzielte das Pinel 70.000 Wohnungsverkäufe pro Jahr bei insgesamt 266.000“, erklärt Jacques Chanut, Präsident des französischen Bauverbands (FFB). „Dann und vor allem ging es darum, ein Angebot an Interimswohnungen mit günstigen Mieten in angespannten Gebieten zu entwickeln (Anm.: wo es schwierig ist, eine Wohnung zu finden)“, entschlüsselte das Ministerium für Stadt und Wohnen. Im Jahr 2019 kostete das Pinel (mit dem Ende des Duflot) den Staatshaushalt 767 Millionen Euro.

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Eine potenziell sehr lukrative Operation

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Konkret erhalten Investoren (also Privatpersonen), die sich verpflichten, ihre Wohnung günstiger als den Marktpreis zu vermieten, im Gegenzug das Recht, einen Teil ihrer Immobilienkäufe über einen bestimmten Zeitraum von ihren Steuern abzuziehen.

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BEISPIEL: Wenn Sie eine Immobilie für 224.000 € kaufen und sich für ein Pinel über 9 Jahre entscheiden, wird Ihre monatliche Durchschnittsausgabe in diesem Zeitraum 1.072 € betragen (Rückzahlung des Darlehens, Lebensversicherung, Grundsteuer), während Ihr Einkommen 858 € beträgt (Mieteinnahmen, Rückzahlung, Steuervergünstigung). Das kostet Sie 214 € pro Monat.

Am Ende der neun Jahre können Sie die Miete erhöhen oder die Immobilie verkaufen. Eine potenziell sehr lukrative Operation, vorausgesetzt, Sie befolgen einige gesunde Ratschläge, wie z. B. die Immobilie nicht zu kaufen, ohne sie gesehen zu haben, oder nicht überall zu investieren.

Das Pinel endet Ende 2020

Seit Anfang 2019 – aber die Erlassverordnungen wurden erst Ende März veröffentlicht – ist ein weiteres System entstanden: das Denormandie, benannt nach dem aktuellen Minister für Wohnungsbau. Diesmal ist das Ziel, privaten Eigentümern zu helfen, alte Wohnungen in den Innenstädten kleiner und mittlerer Gemeinden zu renovieren, im Austausch für einen steuerlichen Anreiz. Obwohl das System attraktiv ist, sind die befragten Fachleute skeptisch.

„In Gemeinden ohne Dynamik ist die Herausforderung, dauerhafte Mieter zu finden, real“, betont Franck Vignaud, Direktor des Immobilienlabors, der auch auf „die Schwierigkeit für eine Person, umfangreiche Arbeiten durchzuführen“ hinweist.

Bis wir wissen, ob Denormandie sein Publikum finden wird oder nicht, denkt der französische Bauverband bereits an die neue Seite: „Da das Pinel Ende 2020 endet, sollten wir uns bereits 2019 über die Konturen des kommenden Systems Gedanken machen“, warnt Jacques Chanut. Für diesen Fachmann ist es unmöglich zu glauben, dass die Regierung das Pinel nicht nachfolgen wird.

Pinel- und Denormandie-Gesetze, Gebrauchsanweisung

Wer ist beteiligt?

Pinel-Gesetz und Denormandie-Gesetz: Jeder, der ohne Einkommensgrenzen Einkommensteuer zahlt. Newsletter „Es lohnt sich für mich“ Der Newsletter, der Ihre Kaufkraft verbessert. Abonnieren Sie mit Ihrer E-Mail-Adresse, die klebrig ist

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Welche Art von Immobilie?

Pinel-Recht: Neubau, maximal 300.000 € (maximal zwei Käufe pro Jahr), maximal 5.500 €/m².

Denormandie-Gesetz: Altbau, maximal 300.000 €, maximal 5.500 €/m².

Wo kann man kaufen?

Pinel-Recht: in angespannten Zonen wie Paris und dessen Vororten, Lyon, Rennes, Toulouse, klassifiziert als A bis, A und B1.

Denormandie-Gesetz: in den Innenstädten von 244 Mittelstädten, darunter 229 in Frankreich.

Welcher Steuervorteil?

Pinel-Gesetz und Denormandie-Gesetz: Die Steuervergünstigung beträgt 12%, 18% oder 21% der Gesamtkosten (Kaufpreis der Immobilie, Notarkosten) je nach Dauer der Vermietung.

Wie lange vermieten?

Pinel-Gesetz und Denormandie-Gesetz: sechs, neun oder zwölf Jahre nach Wahl des Investors. Über eine erste Mindestdauer von sechs Jahren hinaus kann der Investor seine Steuerbefreiung zweimal um jeweils drei Jahre verlängern.

Weitere Informationen auf immofactory.net

Was wird aus dem Pinel-Gesetz im Jahr 2020?